Filmfestivals in Deutschland

Filmfestivals in Deutschland

Nicht nur die Berlinale ist jährlich großer Magnet in Deutschland für internationales Publikum, es gibt daneben noch unzählige andere, kleinere Filmfestivals, die von vielen Städtereisenden als willkommener Anlass für einen Besuch betrachtet werden. Überall gibt es nicht nur Filme zu sehen, sondern auch für Filmschaffende die Möglichkeit, Preise zu gewinnen. Egal ob Dokumentation, Kurzfilm, Politikum oder Independentfilm, kreativen Köpfen winken hohe Preisgelder und beachtliche Zuschauerzahlen.

Berlinale – und sonst so?

Die Berlinale ist natürlich das größte Festival und darf sich in jedem Jahr mit namhaften Gästen aus aller Welt schmücken. Erstmals fand sie 1951 statt, inzwischen werden innerhalb der zwei Wochen Laufzeit über 400 Filme präsentiert und dafür etwa 270.000 Kinokarten verkauft. Ein international weniger bekanntes Festival ist das Stuttgarter Trickfilmfestival, was ebenfalls einmal jährlich stattfindet. Schon viele erfolgreiche Trickfilme starteten hier ihre Karriere auf dem Weg zu einem weltweiten Erfolg. Stuttgart gilt deshalb unter Insidern bereits als Welthauptstadt des Trickfilms. Besonders politische und kritische Werke zum Thema DDR werden auf der DOK Leipzig vorgestellt. Das Festival existiert bereits seit 1955 und zeigt in jedem Herbst rund 330 Filme. Als besonderer Insidertipp gelten jedoch die Nordischen Filmfesttage in Lübeck. In eher kleiner und beschaulicher Runde werden hier vorwiegend vorwiegend Produktionenaus dem Baltikum vorgestellt, doch aufgrund hoher Zuschauerzahlen und attraktiver Preisgelder hat das Festival in Sachen Medienpräsenz in den letzten Jahren gut zugelegt.

 

Bild: Aka / pixelio.de